Tschernobyl-Plakatserie zum Bestellen!
Das Netzwerk "Tschernobyl+20" hat anlässlich des 20. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl eine Plakatserie zu den wichtigsten Argumenten gegen Atomkraft erstellt. Entstanden sind zehn thematische DIN A2-Plakate in Farbdruck, die sich hervorragend zu Unterrrichts- und Anschauungszwecken eignen. Zielgruppen sind neben Schulen und Verbänden öffentliche Träger, Initiativen und andere Organisationen, die zum "Tschernobyl+20 Jahr" Veranstaltungen planen.Zur Ansicht bitte hier klicken!

Pressemitteilungen
BUND demonstriert bei Stromkonzernen: Atomkraftwerke abschalten!
Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) demonstrierten heute in Berlin, Essen, Karlsruhe und München bei den Stromkonzernen Vattenfall, RWE, EnBW und e.on für eine Energieversorgung ohne Atomkraft. Anlass für die Proteste ist der unmittelbar bevorstehende 20. Jahrestag des Super-GAUs im AKW Tschernobyl. In Berlin platzierten die Umweltschützer vor das Gebäude der Vattenfall-Europe ein drei Meter großes Atomkraftwerk und forderten auf einem Transparent „Nie wieder Tschernobyl – Vattenfall raus aus der Atomkraft!“. Vattenfall hält Beteiligungen an den Atomkraftwerken Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel. Gemeinsam mit den anderen Energieversorgern hatte das Unternehmen in den letzten Monaten mehrfach längere Laufzeiten für seine Atomkraftwerke verlangt.
20 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe habe die Bevölkerung die Gefahren der Atomkraft jedoch nicht vergessen, teilte der BUND mit. Eine von der Umweltorganisation in Auftrag gegebene aktuelle Umfrage habe ergeben, dass 62 Prozent der Deutschen einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomkraft wünschten. Nur etwa 20 Prozent seien für eine Verlängerung der Laufzeiten.
Renate Backhaus, Atomexpertin im Bundesvorstand des BUND: „Die Mehrheit der Deutschen erteilte erneut allen Vorstößen der Stromkonzerne nach Laufzeitverlängerungen eine klare Absage. Der Unfall von Tschernobyl hat den Menschen die unkontrollierbaren Risiken der Atomkraft schmerzhaft vor Augen geführt. Damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt, muss sich die Bundesregierung gegen die Interessen der Stromkonzerne durchsetzen und Rahmenbedingungen für den sofortigen Atomausstieg schaffen. Alles andere ist nicht verantwortbar.“
Bis heute seien an den Folgen von Tschernobyl Zehntausende Menschen gestorben und Hunderttausende schwer erkrankt. Es sei davon auszugehen, dass in den nächsten Jahrzehnten noch viele Tausende Opfer hinzukämen. Eine Fläche von rund 40 000 Quadratkilometer um den Reaktor wurde 1986 so stark verseucht, dass sie auf Dauer unbewohnbar ist. Im dicht besiedelten Deutschland könne ein Reaktorunfall oder ein terroristischer Anschlag auf ein Atomkraftwerk noch weit schlimmere Folgen haben. Eine Lösung zur sicheren Aufbewahrung des Atommülls aus dem Betrieb der AKW für mindestens eine Million Jahre sei ebenfalls nicht in Sicht. Jede Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken verhindere nach Auffassung des BUND zudem den dringend notwendigen Umbau der Energiewirtschaft, den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz.
Backhaus: „Wir fordern die großen Stromkonzerne auf, sich aus der Atomkraft zurückzuziehen. In den nächsten vier Jahren müssen mindestens vier AKW vom Netz genommen werden. Längere Laufzeiten wären ein Bruch des mit der Bundesregierung vereinbarten Atomkonsenses. Für eine sichere und klimaschonende Energieversorgung müssen die Energiekonzerne in erneuerbare Energien und in effiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen investieren.“
Berlin 24.04.2006: www.bund-gegen-atomkraft.de
20 Jahre Tschernobyl
IPPNW fordert Ausstieg aus Atomenergie
Die Tschernobyl-Katastrophe machte über Nacht Millionen Menschen zu Opfern. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde. Nun ist 20 Jahre nach dem Unglück ein Streit über die Opferzahlen entbrannt. Verschiedene neuere Studien - unter anderem von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz - kommen zu demselben Ergebnis: Genaue Zahlen gibt es nicht, gerechnet wird mit Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Krebs- und anderen Erkrankungen.
Eine Studie jedoch fällt völlig aus den Dimensionen der Folgeabschätzungen: Diejenige der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), die mit lediglich 56 bereits Gestorbenen und 4000 zu erwartenden Toten rechnet.
Die IPPNW zielt mit ihrer Studie weder auf den spektakulärsten Body-Count, noch will sie mit hohen Opferzahlen Panik machen. Ziel ist es vielmehr, die schwerwiegenden Folgen des GAUs für die Gesundheit der Menschen nicht nur in den unmittelbar angrenzenden Gebieten, sondern in ganz Europa ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Man stelle sich vor, es käme heraus, dass ein bestimmtes Medikament zu mehr als 10.000 Fehlbildungen bei Säuglingen geführt hätte. Es würde selbstverständlich nicht nur das Medikament sofort vom Markt genommen, auch die Herstellerfirma würde unter schweren Druck geraten. Eine Diskussion über die Notwendigkeit des Wirkstoffes würde geführt.
10.000 Fehlbildungen bei Säuglingen sind die Zahl, die Tschernobyl europaweit verursacht hat. Hinzu kommen 5000 totgeborene Kinder und 100.000 bis 200.000 Tschernobyl-bedingte Abtreibungen (IAEO-Zahlen). Über eine Abschaffung der Atomkraft wird 20 Jahre danach allerdings kaum noch diskutiert.
Der ungesunde "Lebensstil" der Menschen in den betroffenen Gebieten in Weißrussland, der Ukraine und Russland habe in den letzten Jahren zu der erhöhten Sterblichkeit geführt, so die zynische Aussage der IAEO. Sie möchte die Folgen des Unglücks verharmlosen. Die Behörde verfolgt laut ihres Statuts das Ziel der Förderung der "friedlichen Nutzung der Atomenergie". Das Schönreden der Atomkraft versteht sie als ihre Aufgabe. Als Lobbyorganisation der Atomindustrie versucht sie so aktuelle Rechtfertigungen zu liefern, z.B. für Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken in Deutschland.
Der 20. Jahrestag von Tschernobyl fällt zusammen mit dem aktuellen Konflikt um das iranische Atomprogramm. Die Welt fürchtet sich vor einem Regime, das möglicherweise unter Druck Atomwaffen nicht nur entwickelt sondern auch einsetzen könnte. Andererseits drohen die USA ihrerseits mit dem Einsatz von bunkerbrechenden Atomwaffen, die unzählige Opfer fordern, ganze Landstriche verwüsten und einen weltweit spürbaren radioaktiven Fallout verursachen würden.
Es ist richtig: Wer Atomkraft "friedlich" nutzt, wird immer die Option zur Herstellung von Atomwaffen haben. Auch in Deutschland wird in der Atomanlage Gronau Uran angereichert und bietet damit die Möglichkeit zur Nuklearwaffenentwicklung. Deutschland nutzt damit ein Recht, das dem Iran vorenthalten werden soll.
Die IPPNW fordert angesichts des 20. Jahrestages von Tschernobyl, angesichts der Veröffentlichung einer die Opferzahlen des Unglücks völlig verharmlosenden Studie der Internationalen Atomenergiebehörde, angesichts eines drohenden atomaren Wettrüstens im Nahen und Mittleren Osten, angesichts des angekündigten Einsatzes von Atomwaffen durch die USA,
- die Einrichtung einer Atomwaffenfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten,
- die Erfüllung der Vertragsverpflichtungen des Nichtverbreitungsvertrages durch alle Vertragsstaaten, d.h. keine Weitergabe und die Abschaffung aller Atomwaffen weltweit,
- den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland und weltweit.
24.04.2006: www.ippnw.de
Aus Tschernobyl lernen
ROBIN WOOD fordert sofortigen Atomausstieg als einzig zuverlässigen Schutz vor weiteren atomaren Katastrophen
Anlässlich des 20. Jahrestages der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl demonstrieren ROBIN WOOD-AktivistInnen heute in zahlreichen Städten, u.a. in Bremen, Hamburg, Bayreuth und Erfurt, gegen den Betrieb und Neubauten von Atomkraftwerken weltweit. Der Unfall von Tschernobyl hat deutlich gezeigt: Radioaktivität kennt keine Grenzen. Der einzig zuverlässige Schutz vor einer weiteren nuklearen Katastrophe besteht darin, aus der Atomenergie auszusteigen und den Ausbau risikoarmer und erneuerbarer Energien zügig voranzutreiben.
Auch zwanzig Jahre nach der bisher größten Katastrophe in der Geschichte der Atomkraftnutzung versucht die Atomlobby, die Wahrheit über die Opfer von Tschernobyl zu vertuschen und zu verleugnen - allen voran die Internationale Atomenergiebehörde IAEA. Sie hat u.a. mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie den Regierungen von Russland, der Ukraine und Belarus das "Tschernobyl-Forum" der Vereinten Nationen gegründet. Im Herbst 2005 stellte das Forum seinen abschließenden Bericht zu den Folgen der Havarie vor. Darin heißt es, 50 Reaktorarbeiter seien bereits gestorben, weitere 3.940 Krebstote seien als Folge der Tschernobyl-Katastrophe zu erwarten. Fazit: Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Die Akte Tschernobyl kann geschlossen werden.
"Viele Krebserkrankungen zeigen sich erst 20 bis 40 Jahre, nachdem Menschen radioaktiv verstrahlt wurden. Es ist zynisch und ignorant gegenüber den Opfern der Reaktorkatastrophe, die Akte Tschernobyl jetzt zu schließen", sagt Bettina Dannheim, Strahlenbiologin und Energiereferentin bei ROBIN WOOD. Auch Keith Baverstock, ehemaliger Leiter der Abteilung Strahlung und Gesundheit bei der WHO, stellte kürzlich im Wissenschaftsmagazin Nature klar, dass 20 Jahre nach der Reaktorexplosion noch unabsehbar ist, welche gesundheitlichen Folgen diese nukleare Katastrophe haben wird.
Westliche, russische, belarussische und ukrainische WissenschaftlerInnen kritisierten den Bericht der IAEA wegen veralteter Daten und nicht nachprüfbarer Untersuchungskollektive. Sie stellten ihre eigenen, neueren Ergebnisse vor, wonach es durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zwischen 66.000 und 150.000 zusätzliche Krebstote geben wird. Krankheiten wie Schilddrüsenkrebs haben bereits stark zugenommen. Bei Kindern in Belarus trat Schilddrüsenkrebs im Jahr 1992 bis zu 80mal so häufig auf wie im weltweiten Durchschnitt. Die Zahl der nach 1986 geborenen Kinder mit Fehlbildungen ist europaweit gestiegen. Auch die Zahlen über Finanzhilfen 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe belegen eine andere Wirklichkeit als die der IAEA: Allein in der Ukraine erhalten heute 17.000 Familien bereits verstorbener Liquidatoren Finanzhilfen, ähnlich ist es in Belarus.
"Vertuschen, verharmlosen, verleugnen - so heißt die Devise der Internationalen Atomenergie-Agentur auch noch 20 Jahre nach Tschernobyl", so Dannheim. "Offenbar fürchtet die Atomlobby, dass sie den geplanten Ausbau der Atomenergie nicht durchsetzen kann, wenn den Menschen das ganze Ausmaß der Katastrophe von Tschernobyl bekannt ist."
ROBIN WOOD empfiehlt allen VerbraucherInnen, sich nicht einlullen zu lassen, sondern jetzt ihren persönlichen Ausstieg aus der gefährlichen Atomkraft zu vollziehen - durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter.
Hamburg 26.04.2006: www.robinwood.de
Nichtregierungsorganisationen warnen deutsche Banken und Investoren vor bulgarischem Risiko-Reaktor Belene
Urgewald, Greenpeace und die Heim-statt Tschernobyl warnen am heutigen Mittwoch vor den Gefahren eines AKW-Neubaus in Bulgarien. Sie richten sich besonders an den Energieversorger E.ON und deutsche Banken, die sich für eine Beteiligung an dem Geschäft interessieren. Das geplante Atomkraftwerk Belene soll in einer Erdbebenregion gebaut werden. In der Region sind bei einem früheren Erdbeben in nächster Nachbarschaft 200 Menschen umgekommen. 1985 wurde ein erster Bau begonnen, dessen fertig gestellte Fundamente heute nach 20 Jahren wieder genutzt werden sollen. „Am Standort Belene würde ein gefährlicher Mix aus alten Bauelementen und einer Mischung verschiedener Atomkraftwerkstechniken entstehen. Bulgarien wird damit zu einem riskanten Großversuchslabor für Atomkonzerne,“ erklärt Jan Haverkamp, Ingenieur und Atomexperte für Greenpeace in Osteuropa.
E.ON wird in Presseberichten als ein möglicher Investor für das Atomkraftwerk Belene genannt. In Deutschland hat E.ON im Jahr 2000 den Atomausstiegsvertrag mit der Rot-Grünen Bundesregierung unterschrieben. „Das würde dem Faß den Boden ausschlagen. In Deutschland aus der Atomkraft aussteigen und sich gleichzeitig klammheimlich im Ausland an einem Neubau beteiligen.“ so Haverkamp.
„Deutsche Firmen und Banken sollten sich gut überlegen, ob sie sich an diesem Projekt beteiligen wollen. Schließlich lehnt die Bevölkerungsmehrheit in Deutschland Atomkraft ab,“ sagt Heffa Schücking, Finanzexpertin von urgewald. Sie droht mit einer breiten Kampagne, die auch in die kommenden Hauptversammlungen der Banken getragen werden wird „Wer Belene finanziert, sollte mit einem Reputations-GAU rechnen,“ so Schücking. Noch seien die Verträge aber nicht unterzeichnet und die Firmen könnten noch zurück.
Dass sich die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank und die Commerzbank 20 Jahre nach dem Unfall von Tschernobyl an dieses Projekt heranwagen, entzürnt Hubert Heinrichs von der Heim-statt Tschernobyl: „Wir sind als Hilfsorganisation immer noch damit beschäftigt, die katastrophalen Auswirkungen von Tschernobyl zu lindern. Deutsche Firmen und Banken, die sich an einem neuen Risiko-Reaktor beteiligen wollen, ignorieren die immensen Schäden, die die Atomkraft bereits angerichtet hat. Das kann nicht hingenommen werden.“
Um den Bau des AKW bewerben sich zwei Konsortien: Der russische Kraftwerksbauer Atomstroyeksport bietet gemeinsam mit dem französisch-deutschen Atomkonzern AREVA NP (34% Siemens). Ebenso hat die tschechische Skoda Allianz ein Angebot eingereicht. „Als Legitimation für den Bau führt die bulgarische Regierung gern an, dass sie sich von russischem Gas unabhängig machen will. Das ist jedoch eine Farce,“ erklärt Regine Richter, Atomexpertin von urgewald. „Denn Atomstroyeksport gehört zu 84% dem russischen Konzern Gazprom und auch der Konsortialführer der anderen Bieter, Skoda JS gehört zu 53% einer Gazpromtochter. So oder so bleibt Bulgarien also abhängig von Gazprom, der sich erst im Januar durch die Androhung höherer Preise Einfluss bei Gaspipelines und dem Bau von Belene erpresst hat.“
Neben den Banken und Firmen richten sich die Organisationen auch an die deutsche Politik, denn auch Euratomkredite könnten in das Projekt fließen. Über diese Kredite entscheidet die Bundesregierung auf EU Ebene mit. „Ein Projekt wie Belene wäre in Deutschland nicht genehmigungsfähig. Es wäre eine Schande, wenn es mit Hilfe unserer Steuergelder in Bulgarien realisiert würde, “ so Schücking. „Die Bundesregierung muss sich gegen einen Euratomkredit für Belene aussprechen!“
Das Atomkraftwerk Belene wurde in den 80er Jahren an der Donau geplant. Der Bau wurde 1985 begonnen, aber wegen Umweltprotesten, mangelnder Wirtschaftlichkeit und Sicherheitsbedenken 1992 gestoppt. Seit 2003 verfolgt die bulgarische Regierung das Projekt erneut. Inzwischen klagen bulgarische Nichtregierungsorganisationen gegen die Genehmigung für Belene. Jan Haverkamp, der sie als technischer Experte berät, zählt eine lange Liste von Mängeln in der Umweltverträglichkeitsprüfung auf: „Ich habe noch nie eine Umweltprüfung gesehen, die so eindeutig manipuliert wurde. Sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben ist.“
19.04.2006: www.urgewald.de
20 Jahre nach Tschernobyl - Atomkraft endlich beenden!
Kongresse:
07. - 10. September 2006 Helsinki (SF): 17. IPPNW-Weltkongress "Mission of Physicians: War or Health": http://www.ippnw2006.org
14. - 17. September 2006 Feldkirch (A): Internationaler Kongress "20 Jahre Leben mit Tschernobyl: Erfahrungen und Lehren für die Zukunft", Montforthaus, Leonhardsplatz 3, Feldkirch (Vorarlberg/Österreich), VA: Otto Hug Strahleninstitut (D), Land Vorarlberg (A), Europäische Arbeitsgemeinschaft "Mut zur Ethik" (CH), Österreichische Ärztekammer (A), Deutscher Verband für Tschernobyl-Hilfe (D), Stiftung "Ein Herz für krebskranke Kinder" (L), Hippokratische Gesellschaft Schweiz (CH), Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (A) Tel.: 089/218075 833, eMail: Ch.Frenzel@lrz.uni-muenchen.de
